Vom Erdboden verschluckt

Hallo zusammen,

 

willkommen zu meinem 3. Beitrag. Heute erzähle ich euch eine Geschichte aus meiner Jugendzeit und dem Einbau eines kleinen Tools in meinen Golf.

 

Mit 15 Jahren zählte ich zu den Jungs, die sich nicht zu schade waren, die Finger schmutzig zu machen. Das erbrachte mir einen guten Nebenverdienst und so kaufte ich mir von meinem ersparten Geld ein eigenes Mofa. Ich war damals stolzer Besitzer eines immer auf Hochglanz polierten Zweirad. Leider hielt der Spaß nicht lange an. Denn nicht nur meinen Freunden und mir gefiel das Mofa.

Eine Simson S51. Mein erstes Mofa.

Es war ein sehr heißer Tag im Sommer. Ich war mit meinen Kumpels im Freibad und wir hatten sehr viel Spaß. Nach einigen Stunden als es später wurde, machten wir uns alle auf die Heimreise und ich stellte mein Mofa wie gewöhnlich in der Hofeinfahrt ab. Damals besuchte ich noch die Schule und ich fuhr tagtäglich mit dem Mofa dorthin. Normalerweise stellte ich mein Mofa meistens in einer Scheune unter um es vor Wind und Wetter zu schützen. Da es eh so warm war, habe ich mich an diesem Tag dafür entschieden den leichteren Weg zu nehmen. Was sich ein paar Stunden später dann als Fehler herausstellen sollte.
Als ich am nächsten Tag aufwachte und ich alle meine Sachen für die Schule gerichtet hatte, verließ ich das Haus wie jeden Tag. Doch in der Hofeinfahrt stand kein Mofa mehr. Ich konnte meinen Augen nicht trauen und ging von einem schlechten Scherz aus. Ich schaute in die Scheune, in der Hoffnung meine Eltern hätten es dort hineingestellt. Doch vergeblich. Das Mofa war verschwunden. Ich ging fest davon aus, dass mir einer meiner Freunde einen schlechten Scherz spielen würde. So ging ich zurück ins Haus und rief schnell bei meinen ganzen Freunden an. Doch alle verneinten und so wurde mir schnell bewusst, dass mein Mofa geklaut wurde. Fast mein ganzes erspartes hatte ich für das Zweirad ausgegeben und dementsprechend war ich auch aufgebracht. Ich meldete mich für ein paar Stunden in der Schule ab und ging direkt zur Polizei wo ich Anzeige erstattete. Sie versicherte mir ihr bestes zu geben. Doch mein Mofa wurde bis heute nicht gefunden, es war wie vom Erdboden verschluckt. Ich vermute bis heute, dass es nachts von einer professionellen Diebesbande geklaut wurde und direkt in ein anderes Land gebracht wurde. Denn in dieser Nacht wurden in der Umgebung auch noch andere Zweiräder geklaut. Ich schwor mir damals, nie wieder ein Fahrzeug ungesichert abzustellen.

Im letzten Beitrag habt ihr ja bereits einiges über mein Projektauto, den roten 2er Golf erfahren. Da diese Autos sehr leicht zum aufknacken sind und ich keine Lust habe, dass sich diese Geschichte noch einmal wiederholt habe ich nach einer Lösung gesucht. Da ich immer noch ab und zu Computer und IT Zeitschriften lese, bin ich auf einen GPS-Tracker aufmerksam geworden.

Über das Handy kann der Standort des Autos vefolgt werden.

Über ein GPS Tracker Auto Vergleich  machte ich das beste Gerät ausfindig und bestellte es direkt. Ein paar Tage später kam der Tracker dann an. Ich war echt überrascht von seiner kompakten Größe. Da die Rohkarosserie im Innenraum mittlerweile deutlich fortgeschritten ist, verstaute ich den Tracker in der Ersatzradmulde hinten. Das Gerät wird über eine interne Batterie gespeist, welche  eine Haltbarkeit von einem Jahr entspricht. Mithilfe des Trackers kann ich nun über eine App den Standort meines Fahrzeugs permanent abrufen. Die Ortung läuft dabei über das GPS ab. Kommt das Fahrzeug in Bewegung, wird ein Alarm ausgelöst und die App informiert mich direkt über die Bewegung des Fahrzeugs. Zudem bietet der Tracker von mir die Zusatzfunktion an, dass er automatisch Fahrtenbücher erstellt, wenn das Auto in Bewegung kommt. Auch wenn der Golf später in einer Garage stehen wird, so kann ich mir ganz sicher sein, dass sich das Ereignis aus meiner Jugend nicht wiederholt.

 

 

Bis zum nächsten Blog

Euer Andi

Betsi

Hallo zusammen,

 

in meinem 2. Blogbeitrag möchte ich euch über ein großes Projekt aus meinem Leben erzählen. Ihr habt euch bestimmt schon in meinem letzten Beitrag gefragt, von was ich rede. Da alle großen Dinge oder Projekte einen Namen besitzen, wurde “es” Betsi getauft. Habt ihr schon eine Idee was es sein könnte? Genug geraten nun wird das Geheimnis gelüftet!

Betsi ist ein ehemaliger Golf 2, Baujahr 1989. Das Besondere daran ist, dass es sich nicht nur um eine alte Rostmühle handelt, sondern um ein richtiges Projekt, von welchem ich in meinen Jugendzeiten schon immer geträumt habe. Als ich in der Zeit meiner ersten Ausbildung war, träumte ich immer von einem tornadoroten Golf 2 GTI. Tornadorot ist eine der besten Farben, die ich bis heute kenne. Da mir damals aber das Geld für so ein Auto gefehlt hat, wurde der Traum nie wahr. Ich fuhr seitdem immer normal motorisierte Autos, doch ein Stück Jugendlichkeit hängt noch in meinem Kopf fest. Nun zu der Idee. Anfang 2017 sah ich auf den Straßen einen laut brüllenden Golf 2. In Tornadorot. Das verrückte daran ist, dass das Auto zwar von außen original aussah, jedoch nie und nimmer unter der Haube dem originalzustand entsprach. In einem Golf 2 gab es nur Motoren mit 4 Zylindern, dieser hörte sich für mich aber nach einem 6 Zylinder Motor an, was sofort mein Interesse geweckt hatte. Gesagt getan, informierte ich mich noch am selben Abend im Internet über das Gesehene. Und siehe da, wurde ich aufmerksam auf einen sogenannten “Engine Swap”. Wie der Name schon sagt, ist die Kunst beim “Engine Swap”, einen beliebigen Motor aus einem Fahrzeug deiner Wahl, in ein anderes Auto einzubauen. Klingt verrückt, ist es auch. Denn wer hat schon einmal einen alten Volvo Kombi, mit einem hochgezüchteten BMW Motor gesehen. Doch genau dieser Gedanke, von dem alten Golf in Kombination mit einem anderen Motor ließ mich nicht im Stich.

Ich informierte mich bei meiner ganzen Bekanntschaft und im Internet und so beschloss ich einen jugendlichen Traum wahr werden zu lassen. Ein bekannter Freund von mir sagte mir zudem noch seine Hilfe zu, worauf der Entschluss definitiv war. Denn man lebt nur einmal. Zuerst einmal, musste ich 2 Fahrzeuge finden. Ein Spender Fahrzeug und einen Golf 2, in dem alles seinen Platz finden sollte. Das sogenannte Basis Fahrzeug fand ich kurze Zeit später über Ebay Kleinanzeigen. Dabei zählen nur wenige Dinge. Die Karosse sollte möglichst rostfrei sein und ohne Dellen und große Beschädigungen. Da der Motor mitsamt Antriebsstrang eh aus dem Auto verwiesen wird, war mir das kaputte Getriebe vollkommen egal. Ich holte den Golf mit einem Anhänger und stelle ihn auf den Hof der kleinen Werkstatt in der ich arbeite. Da mein Chef von der Idee begeistert ist, sagte auch er mir seine Unterstützung zu und ich könne einen Platz in der Werkstatt belegen. Ich entschied mich dazu, erst einmal das Basis-Fahrzeug leer zu räumen und für den Umbau vorzubereiten.

Das Basisfahrzeug! Ein roter Golf 2. Eine solide Basis.

Wenn ich eigentlich eins aus meiner ersten Ausbildung gelernt habe, dann ist es systematisch vorzugehen. Trotzdem habe ich lieber einen kurzen Stromschlag bekommen, wie stundenlang nachzulesen. Dafür weiß ich heute wo es weh tut. Das Zerlegen ging wie geplant sehr schnell. Zuerst wich der Motor samt Getriebe, dann folgte der Rest vom Auto. Ich dachte mir, wenn ich mich in diesem Projekt verwirkliche, dann schon richtig. Daher stoppte ich nicht und machte weiter, bis nur noch die Rohkarosse vom Auto bestand. Für die, die es sich eher weniger vorstellen könnt, das ist ungefähr so, wie wenn ihr eure komplette Wohnung oder euer komplette Haus leer räumt. Und selbst bei der Verrohrung oder den Stromkabeln keinen Halt macht. Das gibt mir die Sicherheit und das Wissen, dass ich zu 100% das Auto nach meinen wünschen gestaltet hab, und der Umbau mit viel Liebe und Qualität abläuft. Gerade im Beruf eines KFZ-Mechatronikers, wird oft viel getrickst und unsauber gearbeitet. Daher beweise ich nicht nur euch oder dem TÜV Prüfer, was saubere Arbeit ist, sondern auch mir selber. Die alten Teile, die ich nicht mehr benötige werden oder wurden teilweise schon verkauft. Wenn ihr zufälligerweise einen alten 2er Golf fährt könnt ihr euch gerne noch bei mir melden. Die Rohkarosse wurde zum Lackieren gebracht. Ich überlegte nicht lange, was für eine Farbe Betsi bekommen sollte. LY3D, Tornadorot! Zur Karosse komme ich später zurück, jetzt kommen wir erst einmal zu meinem Spenderfahrzeug. Das wohl größere Übel. Es gibt zwei Möglichkeiten, einen “Engine Swap” durchzuführen. Entweder man kauft sich den Motor und die restlichen Teile einzeln oder als ein Paket im Internet oder man schaut nach einem Spenderfahrzeug. Da ich keine Lust hatte, einzeln Teile zusammenzusuchen, entschloss ich mich für letzteres. Als Spenderfahrzeug bieten sich optimal Unfallwagen an, die einen Hagelschaden, leichten Auffahrunfall oder einen Heckschaden hinter sich haben. Trotzdem muss man dann danach schauen, ob benötigte Teile beim Crash beschädigt wurden. Erst einmal muss ich euch verraten, für was für einen Motor ich mich entschieden habe. Es gibt 2 beliebte Umbauvarianten in einem 2er Golf. Einen 1,8 Liter, 4-Zylinder Turbo Motor oder einen 2,8 Liter VR6 Motor. Ich entschied mich für den VR6 Motor, denn “Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Hubraum”. Die älteren Leser werden verstehen was ich meine. Ich hatte bei meiner Suche echt Glück, denn mein Chef der Werkstatt machte mich auf ein älteres Ehepaar aufmerksam, welche ihren alten Golf 3, mit einem VR6 Motor los werden wollten. Da das Auto äußerlich ziemlich gelitten hatte, ergatterte ich das Auto zu einem top Preis. Wenn

Etliche Teile müssen für den Umbau getauscht und vorbereitet werden.

die gewusst hätten, dass ich nur die Technik benötige, hätten sie es sich wohl noch anders überlegt. Denn aus technischer Sicht war das Auto ein absoluter Volltreffer. Nun begann der wohl schwierigere Teil des Vorhabens. Das Ziel ist es, möglichst viele Teile aus dem Spenderfahrzeug in das Basisfahrzeug zu übernehmen. Das macht nachher die Technik standhaft, da im Grunde genommen alles original ist, nur die Karosse gewechselt wurde. Das hört sich jedoch leichter an, als das es ist. Trotzdem schraubte ich darauf los, denn was kann man schon falsch machen, wenn man nichts macht. Ich zerlegte den Golf 3 Stück für Stück, bis ich die gewünschten Bauteile ausgebaut hatte. Denn beim Umbau muss man nicht nur den Motor vom einen in das andere Fahrzeug befördern, sondern auch Dinge wie z.B. den Tank und die Benzinpumpe ändern. Grundlegende Dinge wie Bremsen, Achsen und Schaltung werden oft unterschätzt, weshalb es so viele angefangen und aufgegebene Projektumbauten gibt. Wenn man die ganzen benötigten Teile ausgebaut hat, muss man sich Gedanken darüber machen, ob man diese revidiert, einfach einbaut oder sogar verbessert. Da der Schritt zum Tuning noch einmal zeitaufwendiger erschien und auch den Kostenrahmen sprengen würde, habe ich mich für den Mittelweg entschieden und die Teile revidiert. Dabei steht der Motor im Mittelpunkt. Für die Techniker und Autofreaks unter den Lesern, der VR Motor ist echt eine Herausforderung wert. Zur Erklärung für den Rest, “VR” beschreibt die Anordnung und Stellung der Zylinder im Motor. Dabei ist ein Motor mit einer “VR” Anordnung besonders platzsparend und aufgrund dessen auch schwieriger zum Schrauben. Daher entschied ich mich dazu, lieber im ausgebauten Zustand mehr Zeit und Geld zu investieren, wie wenn der Motor später im eingebauten Zustand einen schwer zugänglichen Defekt hervorruft. Deswegen erneuerte ich doch einige Teile, obwohl das Aggregat vor dem Ausbau lief. Viele Dichtungen, wichtige Teile der Motorsteuerung und viele andere kleine Dinge habe ich ausgetauscht oder gereinigt.

Der ausgebaute Motor auf einer Palette. Im ersten Moment ein echtes durcheinander an Kabeln und Teilen.

Die Rohkarosse vom Spenderfahrzeug war mittlerweile fertiggestellt und der Lackierer traf genau den passenden Farbton, den ich wollte. Auch meine Frau Anja, hatte bei der optischen Gestaltung ein Mitspracherecht, sie war ebenso mit dem Ergebnis zufrieden. Weiter ging es mit der Bearbeitung des Unterbodens. Ich habe verschiedene Schutzschichten aufgetragen, dass das Fahrzeug möglichst lange haltbar ist und vom braunen Teufel verschont bleibt. So langsam ging es los mit dem tatsächlichen Umbau von den Teilen. Ich muss dazu sagen, spezielle Anpassungsarbeiten erwähne ich nicht, doch ihr müsst euch im Klaren sein, bei einem solchen Umbau ist es vorprogrammiert, dass Teile nicht passen. So nahm mein Feuerroter Golf mit der Zeit Gestalt an und auch der Innenraum machte Fortschritte. Da mir von Anfang an wichtig war, ein zugelassenes Auto zu besitzen, musste die Arbeit egal bei was präzise und sauber sein. Dabei die entsprechenden Vorschriften zu beachten fällt oft nicht leicht. Besonders bei der Wahl des Auspuffs. Die vorbereiteten Teile häuften sich auch immer mehr und dank der Unterstützung einiger Leute, waren bald alle Teile sauber und technisch einwandfrei für den Einbau bereit.

Ihr fragt euch bestimmt immer noch warum ich das Auto Betsi nenne. Besser gesagt war es ein Spaß meiner Frau. Als sie mich in der Werkstatt einmal beim Schrauben besuchte, lachte sie nur und fragte wie viele Stunden ich noch mit ihr verbringen würde. Da kamen wir gemeinsam auf die Idee das Auto Betsi zu taufen.

Mehr zu dem Umbau und auch zu anderen Themen erfahrt ihr in meinen nächsten Blogbeiträgen

 

Bis Bald

Euer Andi

Hallo Zusammen!

Hallo liebe Leser,

 

in meinem ersten Blogbeitrag werde ich mich euch erst einmal vorstellen, etwas über meine Hobbys erzählen und natürlich über meine Ideen für den Inhalt des Blogs.

 

Zuallererst einmal ein herzliches Willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Andreas Werfel, aber ihr könnt mich einfach Andi nennen. Ich bin mittlerweile 44 Jahre alt und komme aus der wunderschönen Schweiz. Ich bin ein gelernter KFZ-Mechatroniker, der in einer kleinen Werkstatt arbeitet. Geht es nach meinen Freunden, bin ich ein Handwerker für alles. Ihr wundert euch bestimmt über den Seitennamen. Das liegt daran, dass die Lehre zum KFZ-Mechatroniker nicht meine erste war. Meine erste Ausbildung habe ich vor vielen Jahren in der

Laptop HP
Ein Laptop meines ehemaligen Arbeitgebers Hewlett Packard (HP).

IT-Branche bei Hewlett Packard abgeschlossen. Die meisten von euch werden die Marke bestimmt nur unter ihrer Abkürzung HP kennen. Ich könnte wetten, dass einige von euch mindestens ein Gerät von HP besitzen. Als ich damals vor der Berufswahl stand, begann das Zeitalter der Digitalisierung. Da ich in meinen jungen Jahren keine Ahnung von Computern hatte und ich von dem schnellen Wandel begeistert war, sah ich meine Chance in der IT-Branche. Dort arbeitete ich aber nur ein paar wenige Jahre. Das lag wohl daran, dass ich nach einer gewissen Zeit gemerkt habe, dass ich einfach mehr der Typ bin, der gerne etwas in der Hand hat. Mein Interesse für Computer besteht bis heute immer noch, doch hauptberuflich machte mir die Arbeit am PC einfach nicht den erhofften Spaß. Rückblickend kann ich über meine Zeit bei HP aber nur positives sagen. Ich hatte viele tolle Kollegen und einen fairen Vorgesetzten. Das Arbeitsklima war stets angenehm und ich bekam besonders in meiner Ausbildungszeit viele verschiedene Eindrücke in einer riesigen Firma. Trotzdem gefielen mir einfach meine Pflichten und die Arbeit vor einem Bildschirm nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Da mich seit meiner Kindheit Autos fasziniert haben, sollte der passende Beruf dazu mein nächster und bisheriger Schritt im Arbeitsleben sein. So sollte es kommen und ich bereue meine Entscheidung bis heute auf keinen Fall. Kurz nach meiner neuen Berufswahl lernte ich meine Frau Anja kennen, die lustigerweise in einem kleinen Computerbetrieb tätig ist. Kurze Zeit später nahm das Glück kein Ende und so bin ich nun stolzer Papa von einer nicht mehr ganz so jungen, 14-jährigen Tochter.

Da mein Beruf nicht nur mein Beruf ist, sondern auch mein Hobby, bin ich in meiner Freizeit viel mit Autos beschäftigt. Die Technik fasziniert mich bis heute und ich bin der Ansicht, dass es nichts gibt, was man nicht selber machen kann. Leider habe ich mir mit dieser Einstellung auch schon oft die Finger verbrannt, doch sonst wäre ich jetzt nicht da wo ich bin. Tritt ein Problem auf, auch außerhalb des Autos, wird es selber angepackt. Denn selbst ist der Mann. In meinen Blogeinträgen werde ich euch daher sehr wahrscheinlich vieles aus meinem vielseitigen Arbeitsalltag erzählen. Auch werden bestimmt einige Blogeinträge „Betsi” gewidmet sein oder ihr werdet immer wieder darüber lesen. Und nein, das ist nicht meine zweite Frau. Dazu erfahrt ihr mehr in meinem nächsten Beitrag, was oder wer „Betsi“ ist. Ihr könnt gespannt sein. In der kleinen Werkstatt, in der ich tätig bin, treten Tag für Tag neue Probleme auf, welche immer wieder neue Herausforderungen darstellen. Trotzdem “schraube” ich auch noch ab und zu an den Computern. Das ist sogar ein guter Ausgleich zu der eher groben Arbeit an den Autos, denn dort ist alles viel kleiner und sensibler. Auch wenn der Erfolg an Computern oft gering ausfällt im Gegensatz zu den Autos. Trotzdem bin ich froh, dass ich vor den vielen Jahren die Ausbildung in der IT-Branche abgeschlossen habe. Denn damals hatte ich zu Beginn keine Ahnung von der Informationstechnologie und das wäre sicher so geblieben. Und eins kann ich gewiss sagen.

Tesla Elektroauto
Ein Tesla an einer Station beim Ladevorgang

Der Computer kam zwar später als das Auto, doch trotzdem bestehen neue Autos aus unzähligen elektrischen Komponenten. Wirft man nur einen Blick auf die Elektroautos, fällt auf wie digital das Auto mittlerweile geworden ist. Hätte ich damals die Ausbildung nicht abgeschlossen, hätte ich den Einstieg in die digitale Welt verpasst und müsste immer noch an alten Autos schrauben. So bin ich froh, dass ich über diesen Weg, meine Karriere eingeschlagen habe.

 

Bis Bald

Euer Andi